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UNSERE GESCHICHTE
Die Martinsbräu war von Anfang an eine Familienbrauerei. Die ersten Gebäude stammen aus den Jahren 1881 bis 1883, als die beiden Marktheidenfelder Brüder Heinrich und Georg Martin ihre Brauerei gründeten. Heinrich hatte das Brauhandwerk in Pfaffenhofen an der Ilm und im russischen St.-Petersburg gelernt. Im Sommer 1883 gab es das erste Martins-Bier. 1900 schied Georg Martin aus dem Unternehmen aus und baute das erste Elektrizitätswerk der Gegend in Hafenlohr. 1912 heiratet Hedwig, die älteste Tochter des Brauereibesitzers Heinrich Martin, den Braumeister Georg Mayr. Er stammte aus einer Großziegelei in Straubing und wurde Mitbesitzer der Martinsbräu. 1914 hatte die Brauerei 15 Mitarbeiter und einen Ausstoß von 12.000 Hektolitern. Vier Pferdegespanne und der erste LKW brachten das Bier zu den Kunden. 1915 starb Heinrich Martin. Seine Tochter Hedwig und ihr Mann Georg Mayr wurden die neuen Besitzer des Unternehmens. 1923 erreichte die Martinsbräu von der Marktgemeinde Marktheidenfeld die Zusage, künftig Spessartwasser aus dem Weihersgrund beziehen zu können. 1930 wurde ein größeres Sudhaus errichtet, kurz darauf repräsentative Bürogebäude. 1935 wurde ein eigener Brunnen gebohrt (Tiefe: 51 m). 1939 gelang die Übernahme der Konkurrenz: Die Marktheidenfelder “Bürgerbräu” der Familie Lermann gehört damit der Martinsbräu. Der Ausstoß liegt nun bei 40 000 hl. 1953 starb Kommerzienrat Mayr. Seine Frau Hedwig führt nun das Unternehmen alleine. Sie verdoppelt die Kapazität des Sudhauses und schafft Sozialräume für die Belegschaft. 1955 trat ihr Neffe Walter Martin in die Geschäftsleitung ein. Man beginnt mit der Planung eines neuen Kühl- und Lagergebäudes. 1960 starb Hedwig Mayr, geb. Martin. Die Einzelfirma wird in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt. Geschäftsführer ist Walter Martin. Seine Frau Barbara, geb. Bauer aus Distelhausen, arbeitet in der Firma mit. 1962 wurde das neue Kühl- und Lagergebäude in Betrieb genommen. Im neuen Gebäude befinden sich Gärkeller, zwei Stockwerke Lagerkeller sowie die wichtige Kühlanlage. Die Kapazität der Brauerei verdoppelt sich. 1988 starb Walter Martin. Im Alter von 26 Jahren übernimmt seine jüngste Tochter Maria die Leitung des Unternehmens. 1989 wurde eine neue Keg-Fassfüllanlage in Betrieb genommen. 1990 Einführung eines neuen Bierkasten-Modells; gleichzeitig schafft sich das Unternehmen ein neues Erscheinungsbild. 1993 Um- und Neubau des Gärkellers. Die Gärung geschieht nun in geschlossenen zylindrokonischen Gärtanks. Die Brauerei hat von jetzt an eine eigene Hefezuchtanlage. 1994 Anschaffung eines neuen Kerzenfilters. 1995 Generalsanierung des brauereieigenen “Bräustüble” in der Altstadt von Marktheidenfeld. 1997 Installation einer neuen Flaschenwaschanlage und eines neuen Flascheninspektors. 1998 Investitionen für den Umweltschutz: Beginn der Bauarbeiten zur Überholung der innerbetrieblichen Kanalisation und zur Trennung der Abwässer. 2000 Abschluss der Bauarbeiten. Inbetriebnahme eines Misch- und Ausgleichbeckens für die Produktionsabwässer. 2001 konnte sich Maria Martin von den bisherigen Mitgesellschaftern trennen und das Unternehmen in eine GmbH & Co. KG umwandeln. Damit wird sie alleinige Besitzerin der Martinsbräu. 2002 wird ein neues vollautomatisches Sudhaus in Betrieb genommen. 2005 Einführung von Skt.Martinus Pilsener in der Bügelflasche. 2006 Aufstellung eines neuen Drucktanks zur Herstellung von Martins Radler. 2007 Sanierung des eigenen, 51 Meter tiefen Brunnens. 2008 Installation einer Wasseraufbereitungsanlage und Erneuerung des gesamten Wasserleitungsnetzes.
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